Simon Groß
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​Die Alterslüge

Warum wir weniger über das Alter und mehr über das Leben nachdenken sollten! 

Stellen Sie sich einmal vor, man könnte nicht erkennen, wie alt Sie sind. Was wäre das für ein anderes Leben. Niemand würde mehr fragen, ob Sie schon in der Rente sind. Keiner würde zu Ihnen sagen, ach, das müssen Sie doch in Ihrem Alter nicht mehr tun. Und wenn Sie etwas vergessen, würde man Sie vielleicht für chaotisch halten. Doch kaum jemand würde darüber spekulieren, ob Sie bereits eine Altersdemenz entwickeln.

Es ist schon erstaunlich, wie sehr das Kalenderalter unser eigenes Denken, aber auch die Erwartungen anderer an uns beeinflussen kann. Das fängt schon ganz früh an. Ab einem bestimmten Alter sollen kleine Kinder reif genug sein, um in die Schule zu gehen. Nach Schulabschluss, manchmal auch „Reife”-Prüfung genannt, sollen Jugendliche bereit sein, erwachsen zu werden. Und wenn man irgendwann die Mitte des Lebens überschritten hat, dann glauben die meisten, jetzt ginge es nur noch bergab.

Tatsächlich spielt das kalendarische Alter eine viel geringere Rolle, als wir glauben. Stattdessen geht es darum, wie wir über das Alter denken und ob wir uns aufraffen können, unser Leben aktiv zu gestalten. Der „innere Schweinehund” bellt immer und in jedem Lebensabschnitt geht es darum, diesen zu überwinden und sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Club Am Schlass in Bertrange (Lux.)

Am 6. März 2019 verfolgten rund 30 Gäste im Club am Schlass in Bertrange den schonungslosen Enthüllungen von Simon Groß. Die interessierten Zuhörer waren überrascht, wie viele Herausforderungen des Lebens überhaupt nichts mit dem Alter zu tun haben. Trotzdem werden unzählige Probleme und Schwierigkeiten direkt mit dem Alter in Verbindung gebracht. Doch das Geheimnis der lebenslangen Entwicklung besteht darin, immer wieder neue Wege zu gehen und sich ungewohnten Aufgaben zu stellen. Das fällt dem „Gewohnheitstier“ Mensch oft nicht leicht, auch nicht in jungen Jahren. Doch wenn es gelingt, entstehen neue Vernetzungen im Gehirn und die Widerstandsfähigkeit wird gestärkt. Das ist mit 20 Jahren nicht anders als mit 80. Am Ende gilt immer der Satz: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Salon Forever Young in Steinfort (Lux.)

Simon Groß deckte am 15. Oktober 2017 erstmalig die weit verbreitete Alterslüge in seinem Vortrag auf dem Salon Forever Young in Steinfort (Lux.) auf. Er zeigte mitten in der Ausstellungshalle den überraschten Besuchern, dass die  darunterliegende Wahrheit jedes Alter betrifft: Ohne Herausforderung, keine Entwicklung!

Schon das disziplinierte Einüben oder Umsetzen neuer Bewegungsabläufe – geistig und körperlich – kann neue neuronale Vernetzungen im Gehirn bewirken. Sogar die Neubildung von Gehirnzellen ist möglich. Dieses Wissen bietet schon ein paar Gründe, sich humorvoll damit auseinanderzusetzen, warum so vieles auf das Alter geschoben wird, was einfach eine lebenslange Herausforderung darstellt.

Oder anders ausgedrückt: Wer die Kunst zu leben beherrscht, braucht sich um sein Alter wenig Gedanken zu machen.

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